Eine ganz neue Auffassung
 

Liebe Leserin, lieber Leser

Nach der Sommerpause nehmen wir den Faden wieder auf und freuen uns, Ihnen eine Neuerscheinung vorstellen zu können, die eng verflochten ist mit einer grundlegenden Schrift Rudolf Steiners.
In «Das Christentum als mystische Tatsache» hat Rudolf Steiner eine ganz neue Auffassung des Christentums entworfen, das jenseits kirchlicher Dogmen neu verstanden werden kann. Die Schrift basiert auf 24 Vorträgen, die Rudolf Steiner 1901/02 in Berlin gehalten hat. Sie sind nun unter dem Titel «Antike Mysterien und Christentum» erstmals innerhalb der Gesamtausgabe erschienen. Was in der Schrift gedanklich verdichtet dargestellt ist, entwickeln die Vorträge von verschiedensten Seiten und überaus eindrücklich: eine spannende Geschichte des esoterischen Christentums. Ausserdem bilden diese Darstellungen eine wichtige geistesgeschichtliche Fundierung der Anthroposophie. Die Lektüre der Vorträge enthüllt im Vergleich zur anschliessend herausgegebenen Schrift viel über die Forschungsweise Rudolf Steiners und sein Bemühen, die noch junge Anthroposophie im abendländischen Kontext zu verorten. Sie sind dadurch auch Voraussetzung für die Neuschöpfung eines Geisteslebens aus dem autonomen Bewusstsein, und davon handeln die Aufsätze, die im Band «Moral und Christentum» versammelt sind, Beiträge im Umkreis eines ethischen Individualismus.

 

Neu: Ein umfangreicher Vortragszyklus zur Geschichte des Christentums

Rudolf Steiner
Antike Mysterien und Christentum
24 Vorträge über das Christentum als mystische Tatsache, gehalten in Berlin vom 19. Oktober 1901 bis 26. April 1902
Artikel-Nr.: 00870
ISBN: 978-3-7274-0870-0
GA Nummer: 087
Seiten: 460
Jahr der Auflage: 2019
Auflage: 1. Auflage
Bindeart: Leinen
Reihe: Rudolf Steiner Gesamtausgabe
Herausgeber: David Marc Hoffmann, Hans-Christian Zehnter
Verfügbarkeit: 2 bis 5 Arbeitstagen
CHF 72.00 / EUR 63.00 *
Dass Spiritualität nicht zwingend mit der Übernahme hinduistischer und buddhistischer Inhalte zu begründen ist, war ein wichtiges Anliegen Rudolf Steiners von Anfang an. In seinen Augen ist Spiritualität ein Evolutionsgeschehen, das sich im Laufe der Zeit verändert und durch die Kulturen schreitet. So richtete sich sein Blick auf die Ursprünge einer christlich- abendländischen Spiritualität, die er im griechischen und ägyptischen Mysterienwesen sah. Das führt er in diesem Vortragszyklus aus, seinem frühesten, von dem eine Mitschrift vorliegt. Rudolf Steiner entwickelt hier geistige Linien, die mit Heraklit beginnen und bis Augustinus und Scotus Eriugena reichen. Im Anschluss an diesen Vortragszyklus begann er mit der Abfassung der Schrift «Das Christentum als mystische Tatsache». Damit vollzog er eine Weichenstellung. Rudolf Steiner distanziert sich mit diesen Vorträgen deutlich von der traditionellen Übernahme esoterischer Inhalte, indem er eine geistige Spur verfolgt, die von den Wurzeln abendländischer Mysterienkultur bis in die Gegenwart eines christologisch begründeten spirituellen Empfindens führt. Auch wenn die Mitschrift noch nicht die später übliche Genauigkeit aufweist, zeigen die Ausführungen doch in aller Deutlichkeit, dass man es hier mit einem entscheidenden Dokument der Konstitutierung der Anthroposophie zu tun hat.
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Die Entwicklung des Christentums aus dem Geist der Antike

Rudolf Steiner
Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums
Artikel-Nr.: 00080
ISBN: 978-3-7274-0080-3
GA Nummer: 008
Seiten: 200
Jahr der Auflage: 1989
Auflage: 9. Auflage
Bindeart: Leinen
Reihe: Rudolf Steiner Gesamtausgabe
Verfügbarkeit: 2 bis 5 Arbeitstagen
CHF 42.00 / EUR 36.50 *
Die Frage nach der mystischen Anschauung und Erkenntnisform wird hier zurückverfolgt in die Antike, das Christentum in seinen Entstehungszusammenhängen aus dem antiken Mysterienwesen erläutert und die dadurch vorgenommene Umformung wie auch «Offenbarung» der Mysterien geschildert. Die Schrift erschien erstmals 1902. Sie basiert auf einem Vortragszyklus vom Winter 1901/02 und erfuhr zu Lebzeiten Steiners fünf Auflagen. Der Text folgt der Ausgabe letzter Hand von 1925.
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Aufsätze zu ethischen und bewusstseinsgeschichtlichen Fragen

Rudolf Steiner
Moral und Christentum
Texte zur Ethik 1886-1900
Artikel-Nr.: 07170
ISBN: 978-3-7274-7170-4
Seiten: 155
Jahr der Auflage: 1994
Auflage: 1. Auflage
Zusatztexte: Sonderausgabe
Bindeart: Broschur
Reihe: Rudolf Steiner Taschenbücher aus dem Gesamtwerk
Verfügbarkeit: 2 bis 5 Arbeitstagen
CHF 15.00 / EUR 13.00 *
Den Schwerpunkt dieses Bandes bilden die Aufsätze zur Philosophie und über Goethe als Naturwissenschaftler und Philosoph, darunter: Goethe als Vater einer neuen Ästhetik - Einheitliche Naturanschauung und Erkenntnisgrenzen - Der Individualismus in der Philosophie - Haeckel und seine Gegner - Goethe-Studien. Grund-Ideen / Moral und Christentum. Daneben enthält der Band eine Vielzahl von Rezensionen und Würdigungen von Persönlichkeiten, die Rudolf Steiner etwas bedeutet haben, wie Herman Grimm, Ludwig Büchner, Johannes Volkelt, Hermann Helmholtz und Franz Brentano. Weiter finden sich kürzere Abhandlungen zu Themen, die damals in der Öffentlichkeit von Interesse waren, wie z. B. zur Frage des Hypnotismus, oder zur Psychologie. (Aus GA 30 und 31)
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Die Bedeutung des Christus für den einzelnen Menschen, für die Kulturentwicklung und für die gesamte kosmische Entwicklung hat Rudolf Steiner immer wieder differenziert und von verschiedenen Standpunkten aus dargelegt. Auf unserer Website finden Sie unter den entsprechenden Stichworten viele weitere Lektürevorschläge.

Mit herzlichen Grüßen

 
 
Ihr
Rudolf Steiner Verlag
Zbinden Verlag
St. Johanns-Vorstadt 19/21
CH-4056 Basel

www.steinerverlag.com
www.zbindenverlag.com

 
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